Aktuelle Ausstellungen 2025
Lichtkunst trifft Fotografie
Ausstellung in Bad Godesberg
„Lichtkunst trifft Fotografie“
Vom 07. 02. 2025 bis 10. 03. 2025
Vernissage: FR. 07.02. 2025 / 18:00 Uhr
Simone Kamm // Lichtobjekte
Jochen Schemm // Fotos
Ort: Kunstverein Bad Godesberg e.V.
Burgstrasse 85 – 53117 Bonn-Bad Godesberg
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Lichtkunst trifft Schnittkunst
Meine Ausstellung in Worms geht noch bis
Anfang März 2025.
Ort: Friseursalon Michael Vonderschmitt
Binger Straße 56 – 67549 Worms
Titel der Ausstellung "Stirb und Werde - vom Aufstieg der Seele"
Der Engel der Weiblichkeit ist auch weiterhin noch zu besichtigen…
Im Kolumbarium Rheinkirche:
Ort: Freies Kolumbarium Rheinkirche, Rheinstraße 16, 47198 Duisburg-Homberg
Ein Bericht zur Ausstellung ist erschienen in der NRZ | Wir am Niederrhein | Samstag 30. 11. 2024
Hier geht es zum Artikel
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Der Engel der Weiblichkeit
Der Engel als Bote des Göttlichen verkörpert hier die weibliche Kraft Gottes
das Aufnehmende, Empfangende, Gebärende, Wärmende und Nährende
die Qualitäten von Geborgenheit, Schutz, Fürsorge, Annahme und Liebe.
Er symbolisiert Marias Verbundenheit mit der weiblichen Energie, die sie in Form eines Engels stärkt
und ihr Kraft und Zuversicht gibt,
die ihr zugedachte Rolle anzunehmen
gesegnet mit der göttlichen Gnade,
Liebe aufzunehmen und zu empfangen,
das Licht dieser Welt zu gebären, zu wärmen und zu nähren.
Stellvertretend für alle Frauen,
denn mit jedem Kind, das in Frieden und Freiheit wachsen darf, multipliziert sich das Licht dieser Welt.
Sie erinnert an die weibliche Kraft in jedem von uns, zu einer helleren, wärmeren, friedvolleren Welt beizutragen
und somit das Licht Gottes in die Welt zu strahlen, durch jeden einzelnen von uns.
Handgeschöpftes Papier aus Spargelschalen auf Organza, Perlmutt, Reet.
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Losgelöst
Handgeschöpftes Papier aus Spargelschalen auf Organza,
Fassdaube 3500l Fass, französische Kastanie,
LED, Eisenfuß geschweißt.
Nach den alten indischen Weisheitslehren nehmen wir von Leben zu Leben Eindrücke (Samskaras) mit, die sich in unseren feinstofflichen Körpern ansammeln. Sie verlassen uns nicht, wenn wir den grobstofflichen Körper aufgeben, sondern begleiten uns und bestimmen sehr stark unsere Empfindungs-, Reaktions- und Handlungsmuster im nächsten Leben.
Daher ist das neue Leben nur bedingt „neu“. Nur sind wir uns dessen nicht von Anfang an bewusst.
Wenn wir uns nur mit unserem sterblichen Körper, materiellen Errungenschaften, unserer Person oder Persönlichkeit identifizieren, leben wir in einer begrenzten und begrenzenden Illusion des Ichs.
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Erst wenn wir erkennen, dass es um die Entwicklung unseres vollständigen Potentials geht und dieses verwirklichen, hat der Kreislauf ein Ende und die Seele
ist frei – Losgelöst von Begrenzungen.
Hoffnung
Handgeschöpftes Papier aus Spargelschalen auf Organza,
Schwemmholz nach Waldbrand, gereinigt & geölt,
Sägeblatt Eisen geschweißt, LED.
Entstehen einer Blüte an einem hoffnungslos verbrannten Holz. Kaum etwas verleiht der menschlichen Existenz so viel Kraft wie Hoffnung – lässt sie uns doch in Zeiten schier unerträglicher Gegenwart einen dennoch günstigen Ausgang ersehnen und daraus die Kraft zum WeiterLeben, WeiterGehen, WeiterDenken schöpfen. Angesichts der allgegenwärtigen Umweltzerstörung, Kriege, Hunger und Elend wären wir ohne Hoffnung auf ein besseres Morgen verdammt zur Depression und Kapitulation:
– Ende – Bewegungslosigkeit- Starre – Stillstand . Jeder Schritt, jede Aktion wäre vergebens.
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Und wenn schon nicht hier, so bleibt doch wenigstens die vom christlichen Glauben propagierte Hoffnung auf das Jenseits. Somit erhebt die Hoffnung uns über die lähmende Tragik des Augenblicks, aber mit jeder Hebung wächst auch die Fallhöhe. Prallt die Hoffnung auf die Wirklichkeit, entsteht Verzweiflung, wo ohne sie nur Apathie geherrscht hätte. Kein Wunder, dass mancher Philosoph sie als „Narrheit“ begreift.
(V)erblüht
Handgeschöpftes Papier aus Spargelschalen auf Organza,
Fachwerkbalken, gereinigt & geölt, Wasserleitung Kupfer
Eisen geschweißt, LED
Das Werk „(V)erblüht“ thematisiert die Sinnhaftigkeit des Lebens ebenso wie den fortwährenden Kreislauf des Lebens und Sterben.
Der Sinn des Lebens könnte sich nicht nur im Leben selbst, sondern vielmehr übergreifend erst durch den Prozess des Sterbens offenbaren. Gibt es eine fortwährende Entwicklung der Seele zur Vollkommenheit, die sich über mehrere Zyklen / Daseinsformen vollzieht?
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Zerstörung der Nährenden II
Handgeschöpftes Papier aus Spargelschalen auf Organza, Reet, Agave, Aluminium, Perlmutt, Kupplungsscheiben Eisen, Estrichgitter, LED.
Zerstörung der Nährenden II beschreibt die fortwährende und offenbar unabdingbare Konsequenz menschlicher Präsenz. Der Mensch nimmt sich Raum – unbedarft und mit Leichtigkeit und zerstört dabei, was ihn nährt. 75 % der Lebensräume an Land und 40 % im Wasser sind heute durch den Menschen schwerwiegend verändert (Kupplungsscheiben symbolisieren den technischen Fortschritt, die Anmutung des Frisbees die Leichtigkeit und unbedarftheit, mit der Mensch sich diesen Raum nimmt und auch größere Entfernungen ihn nicht aufzuhalten scheinen)
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Lichtskulptur Innere Kraft
Handgeschöpftes Papier aus Spargelschalen auf Organza,
Schwemmholz gereinigt & geölt, Sägeblatt & Bremsscheibe Eisen geschweißt, LED.
Je mehr Du Dich Deiner harten Schale aus Konventionen und Rollenzuweisungen entledigst, desto stärker erblühst Du. Jeder kleine Tod, den Du oder dein Ego während Deines Lebens sterben, macht Dich kraftvoller & authentischer und strahlt in Deine Umgebung aus.
Wer bist Du, wenn Du niemand sein musst? Eine Entdeckungsreise zur Erweckung Deiner (Strahl)Kraft.
Mondin trägt Sonne
handgeschöpftes Papier aus Spargelschalen auf Organza,
Fachwerkbalken, gereinigt & geölt,
Bindedraht & Sägeblatt Eisen, LED
Das Werk „Mondin trägt Sonne“ thematisiert die Dualität von Sonne und Mond, Aktivität und Passivität, Handeln und Stillstand und deren gesellschaftliche Interpretation.
möchte man der tiefenpsychologischen Interpretation des Theologen und Psychoanalytikers Eugen Drewermann folgen, arbeitet aus irdischer Sicht die gute Sonne fleißig, sorgt für Leben und wird jeden Abend wieder vom Himmel verstoßen, um vom faulen Mond abgelöst zu werden. Dieser spendet kein Leben und manchmal tut er rein gar nichts, sondern ist unsichtbar. In beiden Fällen lässt sich „die passive Verweigerung“, sprich die „Faulheit[,] als Grundübel verstehen, und umgekehrt ist es dann der Fleiß, die innere Anteilnahme und Aktivität, das Moment der Bewegung, was das Gute kennzeichnet“ (Drewermann, Eugen (1993): Lieb Schwesterlein, lass mich herein. Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet. )
Bewegung hat danach ihren Wert, Stillstand seinen Preis
Entsprechend diesem Dualismus aus Gut/Bewegung und Böse/Stillstand ist es in unserer Gesellschaft immer noch besser sinnlos tätig zu sein, als nicht tätig zu sein – selbst wenn das an vielen Stellen irrational und für alle Beteiligten nachteilig ist.
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Diese Ratio wird mit dem Werk „Mondin trägt Sonne“ in Frage gestellt. Stillstand = Innehalten ermöglicht erst Introspektion & reflektion und damit darauffolgende sinnhafte Bewegung. Das regelmäßige Innehalten trägt somit das Leben in Sphären der höheren Sinngebung.
Diese Ratio wird mit dem Werk „Mondin trägt Sonne“ in Frage gestellt. Stillstand = Innehalten ermöglicht erst Introspektion & Reflektion und damit darauffolgende sinnhafte Bewegung. Das regelmäßige Innehalten trägt somit das Leben in Sphären der höheren Sinngebung.
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Freies Kolumbarium Rheinkirche, Rheinstraße 16, 47198 Duisburg-Homberg
Der ganz besondere Ort für meine Ausstellung
“Stirb und Werde – Vom Aufstieg der Seele”
Hier könnt Ihr mehr erfahren über das Kolumbarium Rheinkirche
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