Arbeitsweise - Simone Kamm
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Arbeitsweise

About This Project

 

Ich möchte Menschen mit meiner Arbeit inspirieren und berühren – eine sanfte Berührung des Inneren, die Impulse gibt zur Öffnung – für Gefühle, Phantasie und Entwicklung. Meine Objekte sind vor allem auf der intuitiven Ebene erfahrbar. Menschen fühlen sich oft von ihrer warmen Ausstrahlung, dem wohligen Gefühl, das sie auslösen angesprochen, halten inne.

Es überrascht mich immer wieder, wie deutlich die Themen, die ich während der Erstellung eines Objekts bearbeite, beim Betrachter ankommen. Doch geht es mir nicht primär darum, Themen zum Betrachter zu bringen, sondern vielmehr, bei diesem etwas auszulösen, einen Impuls zu geben, sich mit den eigenen, ganz individuellen Bedeutungsinhalten zu beschäftigen, die durch das
Betrachten oder Befühlen der Objekte angerührt werden.
Innere Bilder werden so nach außen gebracht und übersetzt. Damit geht der kreative Prozess weit über die Erstellung des Objekts hinaus – er setzt sich beim Betrachter fort und entwickelt eine eigene Dynamik.

 

Bei Auftragsarbeiten ist es mir wichtig, mir zu nächst ein unmittelbares Bild der Örtlichkeit zu machen, an der das Kunstwerk entstehen soll. Nur so lässt sich als Ergebnis der Gesamtkonzeption eine Stimmigkeit zwischen Objekt und Objektumgebung erreichen und eine sinnvolle Ergänzung schaffen, um die Atmosphäre und die Menschen, die darin leben, positiv zu beeinflussen.
Dabei fließen Elemente meiner systemischen Ausbildung, der Farbpsychologie und östlicher Theorien wie z. B. der Chakralehre in die Erstellung meiner Werke ein. Wesentlich für meine Arbeit ist die improvisierte Entstehung oder auch spontane Expression. Die künstlerische Darstellung meiner inneren Erfahrungswelt löst Anspannungen und gibt mir die Möglichkeit, einen inneren Dialog in einen äußeren Dialog zu transformieren.
Im „schöpferischen“ Prozess findet über das Medium Papier eine Transformation von Erlebtem und Erfühltem in eine bildhafte Darstellung statt. Aus Papier sowie umweltgerechten organischen oder recycelten Materialien wie Textilien, Wachs, Holz und Metall entstehen unter Verfremdung ihrer ursprünglichen Struktur Lichtskulpturen, Bilder, Collagen und Objekte.
Dabei bleiben die verwendeten Materialien als Medium nicht neutral. Durch die unübliche Kombination sonst üblicher Materialien lassen sich neue Ausdrucksebenen erreichen, indem Materialien miteinander reagieren, harmonieren oder Kontraste bilden.